Archäologie

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Geophysikalische Methoden werden zur Ortung von archäologischen Objekten eingesetzt. Insbesondere mit Geomagnetik können auch große Flächen schnell erkundet werden. Zum Einsatz kommen Geomagnetik, Geoelektrik und Georadar. 


Geoelektr. Kartierung, Panama


Geomagnetik am Ipf (Baden-Württemberg)

Die Geomagnetik ist die Standardmethode der archäologischen Prospektion. Sie ermöglicht einen schnellen Überblick über große Flächen. Alternativ stehen Geoelektrik und Georadar zur Verfügung. Wir verfügen über moderste Messgeräte und Auswerteprogramme und können mit drei Personen bis zu 5 ha pro Tag geomagnetisch erkunden. 


Ergrabene Anomalien: Steinkranz in keltischem Grabhügel


Keltischer Grabhügel mit römischer Überbauung (Bildbreite ca. 70m, Dynamik +/- 5nT)


Beispiel: Geoelektrik-Kartierung zur Lokalisierung römischer Bebauung.

Zur Erfassung von Mauerresten ist Geoelektrik unter Umständen besser geeignet.

 

Die Daten können 3-dimensional auf der Topographie visualisiert und interpretiert werden.


Beispiel: Mauerreste römischer Bebauung

Weiterhin steht Georadar zur Verfügung, das auch eine Bestimmung der Tiefenlage erlaubt.

Radar in Troia
Georadarmessung in Troia

Georadar wird oft eingesetzt, wenn die anderen Methoden zu wenig Ergebnisse erbracht haben, oft auch auf versiegelten Flächen und im städtischen Bereich.


Radarprofil über keltischen Grabhügel

 

Rechts: Römisches Badgebäude im flächenhaften Anomalienplan ("Time Slice"), Planaufsicht, ca. 35x25m

Georadar: Römisches Badgebäude

 

Georadar: Römisches Kastell
Flächenplan aus Georadarerkundung eines römischen Kastells (Waldmössingen), ca. 50 x 100 m