Hydrogeologie

Infoblatt herunterladen...

Die Geophysik kann grundwasserleitende Schichten abgrenzen und liefert Daten über Schichtmächtigkeiten und den Verlauf von Schichtgrenzen. Die Tiefenlage und der Verlauf des Grundwasserhorizontes können bestimmt werden. Wasserwegsamkeiten sowie eventuell Schadstofffahnen (z.B. salzhaltige Wässer) können ebenfalls ermittelt werden. 

Insbesondere unsere spezielle Methodik der 3D-Sondierungskartierung hat bei der Aquifererkundung sehr gut bewährt.


Geoelektrik im Gelände


Oben: 3D-tomographischer geoelektrischer Datensatz

Rechts: Blockbild einer Aquiferuntergrenze


Profil aus geoelektrischen Tiefensondierungen, Kombination von 1D und tomographischer 2D-Auswertung. Nachträgliche Bohrungen haben die Voraussagen bestätigt. 


Tonig verfüllter Altarm (rot-blaue Struktur) des Neckars in Kiesen. Erkundung mit 212 geoelektrischen Tiefensondierungen.

 


Lokalisierung einer Sand-Kiesrinne (grün-gelb für hohe Widerstandswerte) in Tonen mit geoelektrischen Tiefensondierungen. Die Berechnung von Schichtmodellen ergibt zudem die 3-dimensionalen Abmessungen.

 


Prospektion grundwasserführender Schichten (hellblau) in Chile mit Tiefensondierungen

 


Das Beispiel zeigt in einem 3D-Blockbild die Morphologie einer Schichtgrenze Kies/Ton, die auf einer mehrere Quadratkilometer großen Fläche mit der Methode der geoelektrischen Tiefensondierung erkundet wurde. Eine tiefe Rinne zeichnet sich ab.
Morphologie einer Schichtgrenze