Lagerstätten Steine und Erden

Infoblatt Tonerkundung...
Infoblatt Kieserkundung...

Wir sind besonders auf die Erkundung von Vorkommen für die Steine-und-Erden-Industrie spezialisiert und haben über 250 geophysikalische Erkundungen durchgeführt, insbesondere die Suche und Abgrenzung von Tonvorkommen für die keramische Industrie sowie von Kies- und Sandvorkommen für die Baustoffindustie.

Desweiteren haben wir für das Landesamt für Geologie, Rohstoffe und Bergbau Baden-Württemberg eine neue Erkundungsmethodik für Gipslagerstätten entwickelt. Unsere Methodik der '3D-Sondierungkartierung' verbindet die modernen tomographischen Methoden mit dem klassischen Verfahren der geoelektrischen Tiefensondierung. Dadurch können auch grosse Flächen kostengünstig erkundet werden.

 


Kiesabbaubetrieb

 
Geoelektrischer Widerstand nahe der Oberfläche (ca. 5 m Tiefe): Verbreitung von Kies- und Schluffschichten auf der Fläche.


Messausrüstung für Geoelektrische Tiefensondierungen

   

Die Verfahren - hauptsächlich Geoelektrik - erlauben vor allem auf großen Untersuchungsflächen eine kostengünstige Auffindung und Erkundung. Ziel dabei ist immer, Bohrungen auf ein Minimum zu begrenzen und gezielt niederbringen zu können.

 

 

Geoelektrisches Bild eines kiesigen Endmoränenwalls. Das Kiesvorkommen ist kleinräumig und an den Rändern scharf begrenzt. Im Rest des Gebiets dominieren feinkörnige Sedimente.

Links: Bild der gemessenen Widerstandswerte auf Blockbild der Topographie, 5-fach überhöht.


 

 

Schichtprofil: Sandlinse auf Tonvorkommen:
Schichtprofil aus Messungen

 

Links: Topographische Studie einer Gipslagerstätte mit Planung der geoelektrischen Erkundung (Messpunkte). 3D-Blockbild mit Farbkodierung der topographischen Höhe. 

 


Schichtprofil einer Sulfatgesteinslagerstätte aus geoelektrischen Tiefensondierungen und Bohrungen. Braun: tonige Deckschicht, grau: Sulfatschicht

 



Vergleich der geophysikalischen Voraussage mit 35 nachfolgenden Bohrungen

 

Entscheidend ist, wie gut die geophysikalischen Voraussagen zutreffen. Im Fall der Sulfatgesteinserkundung wurde eine sehr gute Übereinstimmung von geophysikalischer Voraussage erzielt (links), sowohl für die Tonschichten der Überdeckung als auch für die Unterkante der Sulfatschicht. Je höher die Anzahl der Messpunkte und je besser die Zusatzinformationen aus vorhandenen Bohrungen, geologischer Kartierung, etc., desto weiter kann auch die geophysikalische Aussage verfeinert werden. 


Lokal begrenztes Tonvorkommen in Sanden, niedrige Widerstandswerte (rot) identifizieren das Vorkommen.


Erkundung einer Erweiterungsfläche für eine Ziegelei